1755 erbaut für Prinzessin Anna Amalia von Preußen
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  1956 schenkte die Gemeinde St. Marien – die St. Nikolai-Kirche war im Krieg zerstört – die Orgel der Evangelischen Kirchengemeinde Zur frohen Botschaft in Berlin-Karlshorst. Die Firma Schuke, Potsdam, erhielt den Auftrag zur Restaurierung; doch gemäß den 1934 geäußerten Überlegungen Hans Joachim Schukes wurde nach Wagners Vorbildern „barockisiert“: Die drei originalen Labialpfeifen-Register, die auf den Windladen der drei Werke den Platz am Stimmgang einnahmen (in einer klassischen Konzeption den Zungen-Registern „vorbehalten“), wurden durch hochwertige Zungenstimmen der Firma Giesecke, Göttingen, ersetzt. Westdeutsche Spender haben dies ermöglicht.


1960 am 19. Juni wurde die Amalien-Orgel in der Kirche Zur frohen Botschaft in Berlin-Karlshorst eingeweiht.

Die Amalien-Orgel hatte bis zum Abbau in der Bucher Kirche ihren kammermusikalischen Charakter beibehalten können. Erst mit dem Umbau 1959/60 zur Kirchenorgel orientiert an Joachim-Wagner-Vorbildern (jedoch ohne Reduzierung auf deren Claviaturumfang) war ein sehr schwerwiegender Eingriff vollzogen.

Die Hoffnung auf ergänzende Archivalien wird nicht aufgegeben.

 


erstellt von datalino 2009